Herzlich Willkommen auf der Homepage des Hungaro-Dalton Vereins
Der Daltonplan wurde von Helen Parkhurst, einer
Lehrerin, in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in
Nordamerika entwickelt. 1920 wurde er an einer Sekundarschule in der Stadt Dalton
in Massachusetts international
entdeckt und wird deshalb „Daltonplan“ genannt.
Mit dem Daltonplan wird die pädagogische Situation der Schule so gestaltet, dass es die Heranwachsenden
selbst sind, die die Lernangebote bzw. Lernforderungen aufgreifen, erschließen und für ihr weiteres Leben nützlich machen.
Jedem Kind wird die Möglichkeit gegeben, entsprechend seiner individuellen
Lernbedingungen, Interessen und Bedürfnisse zu arbeiten.
Kommunikation und Kooperation ist erlaubt und vorgesehen. Das
Kind darf aufgaben- und sachbezogen nach
Bedarf und Belieben mit anderen zusammenarbeiten.
Der Daltonplan ist ein offenes Modell, das flexibel an die regionalen
Gegebenheiten adaptiert werden kann.
Das selbstständige Lernen steht beim Daltonplan im Mittelpunkt der Schule. Dafür erhalten die Lernenden
schriftliche Arbeitsanleitungen (Pensen). Die Aufgabenstellungen der Pensen beziehen sich nicht nur auf
die Aneignung von Wissen, sondern auch auf die individuelle Förderung der Persönlichkeit.
Die Schüler/innen lernen in entsprechend ausgestatteten Fachräumen oder Fachbereichen innerhalb der
Klasse und werden individuell betreut.
Durch die aktive Planung, Durchführung und Evaluation ihrer Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse
wird es den Lernenden möglich, schrittweise Verantwortung für die Entwicklung ihrer eigenen Kompetenzen übernehmen zu können.
Kinder lernen dabei wie im Leben, und sie sind kreativ im Finden von Lösungen.
Erfolgserfahrungen führen zu einem wachsenden Selbstvertrauen, und
gerade dieses Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten weckt die Freude an den Inhalten und am Lernen.
Viele Parallelen zur damaligen gesellschaftlichen Entwicklung in Amerika machen dieses
reformpädagogische Modell gegenwärtig besonders aktuell.
Wir sind mit der dynamischen Entwicklung des Wissens und einer Wirtschafts- und
Arbeitswelt konfrontiert, die eben noch im Aufbau befindlich ist, schon weiter expandiert. Heute
wie damals werden daher von Schulabgängern entsprechende Qualifikationen und
Kompetenzen verlangt.
Der Erhalt und die Fortentwicklung der Demokratie sowie die Herausforderungen der sozialen Integration
auf allen Ebenen sind gleichermaßen dringlich.
Viele Probleme, die eine traditionelle Schule oft zu einer Disziplinierungsanstalt werden lassen, fallen
in einer Daltonschule einfach weg. Die Schüler/innen können (auch) in der Schule ihre Persönlichkeit
entwickeln, sie werden Experten für ihr eigenes Lernen und Handeln und als solche auch respektiert.
Der Verein informiert in akkreditierten Fortbildungsprogrammen
über Ziele, Inhalte und Rahmenbedingungen des Daltonplans.
Er unterstützt die Lehrer/innen und Schulen, ihren eigenen Weg zu finden.
Sehr praxisbezogene Veranstaltungen in unseren Referenzschulen mit
Hospitationen, Referaten, Workshops und ein reger Erfahrungsaustausch
tragen wesentlich zur Qualitätssicherung des Daltonplans bei und
initiieren gleichzeitig eine Weiterentwicklung.
Seitenanfang
Ilse Mayer: Reformpadagogik in der Sekundarstufe
Peters Jürgen: Schule im Umbruch - Schule im Aufbruch 2004.
Ilse Mayer: Schule leichter leben nach dem Daltonplan 2004.
Ingrid Perl: ICH LEBE MIT EUCH - Wir leben mit dir
Gömöryné Mészey Zsuzsa:
Der ungarische Weg zum Daltonplan
Ilse Mayer:
Österreichisch-Ungarisches Schulentwicklungsprojekt
Gömöryné M. Zsuzsa:
Abschlusskonfernz, 2007 dezember 6. - Meghívó a zárókonferenciára
Jürgen Peters:
Förderkonzept für einen Schulstandort (Modell)
Ilse Mayer: Reformpädagogik
Adresse: 9027 Györ, Tarna utca 28.
Telefon: +36-30-280-1600
E-mail: info(at)hungaro-dalton(dot)hu